Damit eine Webseite auch von der gewünschten Zielgruppe gefunden wird, ist es unerlässlich, relevante Keywords und Keyword-Phrasen in den Text zu integrieren. Häufig entpuppen sich zahlreiche Webmaster allerdings als regelrechte Keyword-Junkies und bauen unzählige Keyword-Kombinationen ein, so dass sich der eigentliche Inhalt letztendlich dem Verständnis des Lesers entzieht. Derartige Keyword-Mastanlagen sind aber nicht nur für den Leser eine Herausforderung, der sich jeder gerne freiwillig entzieht, sondern auch potentielle SEO-Schädlinge.
Latent semantische Indexierung
Google nutzt eine Methode im Suchalgorithmus, die als Latent semantische Indexierung, kurz LSI, bezeichnet wird. Die Suchmaschine versucht also, das Thema bzw. die inhaltliche Ausrichtung einer Webseite verstehen und diese dann zu klassifizieren. Das tut sie dann auch mehr oder weniger erfolgreich, wie die Praxis in den vergangenen Jahren bewiesen hat. Diese Klassifizierung geschieht aber nicht einfach nur anhand von reinen Keywords und Keyword-Phrasen. Google sucht auch nach sinnverwandten Wörtern.
Die dazugehörige Optimierungsmethode heißt Latent semantische Optimierung (LSO). Latent ist diese Indexierung deshalb, da sie nicht explizit, also auf den ersten Blick erkennbar ist.
Qualität vs. Keyword-Optimierung
Die Überoptimierung von Webseiten mit Keywords ist also Schnee von Gestern. Auch Google argumentiert ja bereits seit Jahren, Webseiten für Menschen und nicht für Suchmaschinen zu erstellen. SEO ist sicherlich wichtig für ein gutes Ranking einer Webseite, aber es ist nicht die “ultimative Geheimwaffe” im Kampf gegen eventuelle Nischenkonkurrenz. Eine wirklich effiziente Methode im Kampf um vordere Plätze in den Suchmaschinen-Ergebnis-Seiten heißthochqualitativer Content. Interessante zielgruppen-orientierte Inhalte ersetzen bereits einen großen Teil der Optimierung für die Suchmaschinen.
Statt sich stundenlang mit der Optimierung eines WordPress-Artikels zu befassen, sollte man diese Zeit besser in die optische und sprachliche Aufwertung des Artikels stecken. Denn qualitativ hochwertige Inhalte werden zukünftig mehr und mehr die Position in den Suchmaschinen bestimmen. Einen ersten Schritt in diese Richtung hat Google bereits mit seinem Panda-Update Mitte diesen Jahres getan. Und mit fortschreitender Verfeinerung der Suchalgorithmen werden die Qualitätsanforderungen an eine Webseite steigen und letztendlich das Zünglein an der Waage sein im täglichen Kampf um den 1. Platz in den SERPs.
Texte für Webseiten und Blogs verfassen
Wie gut oder wie schlecht sich eine Webseite bzw. ein Blogpost in den Suchmaschinen positioniert, hängt in erster Linie von demjenigen ab, der den Text schreibt. Wenn sich z.B. ein Experte zu seinem Fachgebiet äußert, dann verwendet er ganz automatisch relevante Begriffe. Jemand der von einem bestimmten Thema absolut keine Ahnung hat, wird sehr allgemein und mit völlig anderen Worten darüber schreiben. Es ist also unumgänglich, dass der “Amateur” vorher sehr gut im Internetrecherchiert, bevor er sich an seinen Artikel setzt. Auf jeden Fall lohnt sich ein Blick in das Keyword-Tool von Google Adwords. Die wichtigsten Keywords zum Thema sollten Bestandteil des Beitrages sein. Aber nicht nur diese. Auch sinnverwandte Begriffe dürfen nicht fehlen. Das lässt sich relativ leicht über die Google-Suche bewerkstelligen. Es gibt im deutschsprachigen Internet eine Reihe vonSynonymwörterbüchern.
Checkliste für OnPage SEO
Wir haben eine Checkliste für die Optimierung Ihrer Webseiten und Blogbeiträge erstellt. Diese enthält die wichtigsten Maßnahmen, um ein gutes Ranking in den SERPs zu erzielen. Die Checkliste können Sie auch downloaden und weitergeben. Zur Checkliste OnPage SEO…


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